Die Managertypen

Eine Metapher für Business-Dress: Ein weißes T-Shirt und eine Jeans sprechen die Wahrheit.

Wenn man die Wahl hat zwischen zwei Topleuten, beide mit exzellenter Qualifikation, Ruf und Vita, nimmt man den, der besser gekleidet ist. Immer. Umso interessanter ist es, dass man in dem Erscheinungsbild von Managern immer drei Typen findet: Der Nassgeschwitzte, der Nichtschwimmer und der Top. Letzterer ist das Ziel.

Alles beginnt mit einem weißen T-Shirt und einer Jeans. Sie sagen vielleicht: Es sind ja nur ein T-Shirt und eine Jeans. – Eben! Ein weißes T-Shirt und eine Jeans.


Der Nassgeschwitzte

Er weiß nicht, dass er durchschaut ist. Weil er sich unschlagbar vorkommt. Er trägt das T-Shirt lässig in der Hose, auch schon, um die Gürtelschnalle seines Markengürtels zu zeigen. Einen Bauch muss er nicht kaschieren, weil er keinen hat. Sein sündhaft teueres Jackett zieht er meistens nicht aus. Nicht, weil er Stil hat, sondern weil es einfach so sensationell aussieht. Er riecht gut. Die Jeans ist ein teueres Modell, sitzt perfekt. Er ist froh, dass es ihn gibt. Er spricht gern über Mode.

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Der Nichtschwimmer

Das T-Shirt, noch mal aufgebügelt, wird in die Hose gesteckt, unabhängig von der Figur, die meist das Gegenteil von schlank ist. Die Jeans, sehr ordentlich gebügelt, mit Bügelfalte, zieht er weit über die Hüften. Der Gürtel ist wahllos gegriffen, meist ausgeleiert und zu schmal. Hier ist jemand, der von Kleidung überhaupt keine Ahnung hat. Null. Er spricht so wenig von Mode wie von seiner Schwiegermutter.

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Der Top

Jeans und T-Shirt sind für ihn kein Auftrag. Mit Blazer oder ohne. Es passt. T-Shirt in der Hose, über die Hose. Bei ihm völlig egal. Schöner Ledergürtel, sitzt, die Breite ist perfekt, sehr gute Qualität. Und was die Jeans betrifft – ob nagelneu oder steinalt: Sie sitzt immer lässig und unaufgeregt perfekt. Er spricht nicht über Mode. Man sieht Mode.

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